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Telefonieren und Surfen: Österreichs Netze hängen Deutschland ab

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A1 erobert Thron zurück / Gesamtleistung aller Anbieter auf Premium-Niveau

München, 1. Februar 2017 – Die positive Hightech-Historie in Österreich setzt sich fort: Schon in den letzten Jahren hat sich das Niveau der Mobilfunknetze auf einem hohen Niveau bewegt – und sich in den vergangenen zwölf Monaten erneut gesteigert. Damit liefern sie eine bessere Qualität als die der deutschen Anbieter. Das zeigt der aktuelle Netztest von CHIP. Zusammen mit den Testingenieuren von NET CHECK hat das Technikportal überprüft, wie gut Telefonieren und Surfen bei den drei großen Betreibern A1, Hutchison Drei Austria und T-Mobile funktionieren. Klares Ergebnis nach 16.000 Telefonaten, 120.000 Samples aus Datenverbindungen sowie 6.700 Kilometern per Auto und Zug: Im Vergleich zu den deutschen Netzen punkten die österreichischen Anbieter sowohl mit der Geschwindigkeit der Datenverbindungen als auch mit ihrer Zuverlässigkeit. Das gilt besonders für den neuen Testsieger A1, der Drei knapp überholt und T-Mobile auf den letzten Platz verwiesen hat.

Turbofunk LTE fast immer verfügbar

In der Alpenrepublik können Mobilfunk-Kunden zwischen drei Premium-Anbietern wählen, die bessere Noten als die deutschen Netze erhalten und allesamt noch einmal beim LTE-Ausbau zugelegt haben. Die Werte auf der Teststrecke zeigen, dass der Turbofunk dort mittlerweile zu über 90 Prozent verfügbar ist. Beim letzten Netztest lagen die Werte noch zwischen 85 und 90 Prozent. Wer in Österreich einen LTE-Vertrag hat, saugt oft mit einem Tempo zwischen 25 und 70 MBit/s. Vielsurfer und Datenhungrige profitieren besonders beim Anbieter Drei, der auf unserer Teststrecke mit einer LTE-Verfügbarkeit von 94,3 Prozent vorne liegt. Leichte Abstriche müssen Anwender jedoch in stark frequentierten städtischen Hotspots, öffentlichen Verkehrsmitteln und bei Überlandfahrten hinnehmen. Bei den Testkandidaten punktete Drei vor allem auf dem Land und bei Überlandfahrten, während A1 im Auto durch die Stadt, an City-Hotspots sowie bei der Zugfahrt brillierte.

Höchsttempo und Zuverlässigkeit in allen Netzen

Beim Thema Geschwindigkeit überzeugen die österreichischen Netze traditionell mit hohen Spitzen- und guten Durchschnittswerten für Down- und Uploads. In diesem Jahr belegen erstmals alle drei Kandidaten erste Plätze bei den Topdatenraten. Unterschiede bei den Durchschnittswerten treten standortabhängig auf: Auf der Autofahrt zwischen den Städten und im Zug fährt Drei den höchsten Download-Schnitt ein, in den Städten A1. Neben dem hohen Tempo überzeugen die österreichischen LTE-Netze durch ihre Zuverlässigkeit. Die Erfolgsquote beim Aufrufen der Test-Webseiten liegt bei rund 99 Prozent und mehr. Auch das Abspielen von YouTube-Live-Streams sowie der Up- und Download zu und von Facebook beziehungsweise Dropbox erreicht ein ähnlich hohes Niveau. Allerdings verliert das Datennetz von Drei bei Zugfahrten an Qualität. Einziger Wermutstropfen in diesem Zusammenhang: Während in Deutschland schon alle Netzbetreiber das Telefonieren über LTE (VoLTE) in der Fläche einsetzen, bietet es im Nachbarland bis dato nur A1 an. In Sachen HD-Voice erweist sich Österreich dagegen wieder auf der Höhe der Zeit. Die Technik für besseren Klang beim Telefonieren ist mittlerweile Standard, wenn man im selben Netz telefoniert.

Neuer Spitzenreiter A1

Die Auswertung sämtlicher Ergebnisse zeigt, dass in diesem Jahr wieder A1 die Spitzenposition eingenommen hat. Allerdings mit einem knappen Vorsprung auf Drei. Das gilt für die beiden Teilbereiche Telefonieren und mobiles Surfen. T-Mobile kann auf dem dritten Platz trotzdem noch zu den beiden Konkurrenten aufschließen, womit die Netze am Ende in der Bewertung dicht zusammenliegen. „Das hohe Niveau in Österreich ist gut für die Kunden“, bilanziert Wolfgang Pauler, Testchef CHIP. „Bei einem Wechsel des Anbieters müssen sie in der Regel keine großen Abstriche bei der Netzqualität hinnehmen. Das gilt zumindest für unsere Teststrecke und damit für den Rundkurs über Wien im Osten bis hin zum Bodensee im Westen.“

Weitere Informationen sowie das gesamte Testergebnis finden Sie auf chip.de.

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